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Chicago Fire Interview | Der schwerste Drehtag

Habt ihr euch schon einmal gefragt wie sich die Darsteller von Chicago Fire eigentlich hinter der Kamera verstehen?

Wir haben Christian Stolte, Yuri Saradov und Joe Minoso auf dem Chicago Heroes Event getroffen und ihnen im Interview so einiges entlocken können was die Dreharbeiten, die Zusammenarbeit im Serien-Franchise oder auch die aufwendigen Kulissen der beliebtesten Feuerwehrserie im Fernsehen angeht.

Auch wenn der Cast von Chicago Fire mit Sicherheit viel Spaß am Set hat, muss es dennoch Tage geben, die alles andere als einfach sind. Yuri, Christian und Joe haben uns erzählt was ihre persönlichen Erfahrungen dabei waren.

Was war einer der schwersten Drehtage für euch?

Yuri: Ich hatte meine erste Nebenhöhlenentzündung am Tag als das Krankenhaus explodierte. Das war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich konnte mein Gesicht nicht fühlen, alles tat mir weh und genau an dem Tag musste ich durch Schotter kriechen, leblose Körper finden und brennende Gebäude mit einem sehr besorgtem Gesicht anschauen.

Christian: In den meisten Shows ist es wahrscheinlich so, dass emotionale Szenen die schwersten Drehtage ausmachen.

Bei uns geht es allerdings oftmals um physische Belastung, wie wenn wir bei Minusgraden für 14 Stunden am Fluss drehen müssen.

Joe: Oh! Erinnert ihr euch an die Hüpfburg? Wir mussten diese Leiter oder Brücke bauen um dorthin zu gelangen und obwohl es vielleicht nicht so ausgesehen hat, war das unter den Top 5 der schlimmsten Drehtage.

Christian: Oftmals ist es einfach so, dass wir stundenlang in der Hitze oder Kälte warten müssen und unsere Ausrüstung nicht einfach ausziehen können. Nichts kann rein und nichts kann raus, weil die Ausrüstung isolierend ist, man ist sozusagen eine menschliche Mikrowelle. Man muss nicht einmal auf die Toilette gehen, weil man einfach alles rausschwitzt.

Der absolut schlimmste Tag den wir je hatten, war allerdings als Dawson (Monica Raymund) in eine Altkleidertonne springen musste. Es hatte minus vierzig Grad und wir mussten in der Szene sie und einen Obdachlosen der zuvor in die Tonne geklettert war herausschneiden. Am selben Tag gab es ein echtes Feuer und das Chicago Fire Department musste zum Einsatz ausrücken. Am nächsten Tag sah das komplette Gebäude aus wie ein Eisschloss, das verrückteste Wetter überhaupt! Es existiert sogar ein Video von diesem Tag, in welchem Leute Wasser aus einer Flasche schütten und dieses innerhalb von Sekunden gefriert. 

In Zukunft werden wir vielleicht mehr über die Zustände nachdenken, in denen sich unsere Serienlieblinge bei den Dreharbeiten befanden, wenn sie dann in der nächsten Episode Chicago Fire aus einem eiskalten Fluss kriechen oder mit leidendem Blick in die Kamera schauen. Wir sind auf jeden Fall dankbar, dass sich die Schauspieler so für die Serie ins Zeug legen!

Mehr zu den Dreharbeiten und Infos hinter der Kamera gibt es hier:

Die brandneuen Folgen der 6. Staffel Chicago Fire seht ihr immer montags um 21:00 Uhr auf Universal Channel! 


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