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Chicago Justice: 5 Lektionen, die uns die Serie gelehrt hat

Schon viel zu lange ist es  her, seitdem die letzte Folge Chicago Justice bei uns ausgestrahlt wurde. Unserer Meinung nach wurde die Show viel zu früh abgesetzt, daher widmen wir uns heute noch einmal der Serie, die das "OneChicago" vervollständigt hatte und erinnern uns an 5 Lektionen, die wir aus der ersten Staffel gelernt haben.

Als letztes Jahr das Staffelfinale von Chicago Justice ausgestrahlt wurde, sollten sich die Türen zum Büro des Staatsanwalts von Cook County für immer schließen. Wir hatten im vergangenen Jahr noch keine Ahnung, dass "Tycoon" das Finale der Serie werden würde, nachdem NBC auf dem Primetime-Programm keinen Sendeplatz mehr hatte. Doch was wir sicher wussten war, dass Chicago Justice mehr als eine TV-Sendung war.

In 13 Episoden lieferte sie nicht nur erstklassige Gerichts- Dramen, sondern lehrte uns auch einiges über das Gesetz, die Probleme unserer Gesellschaft und das Leben im Allgemeinen. Zu Ehren der One Chicago Serie, die wir immer noch schmerzlich vermissen, erinnern wir uns an die 5 wichtigsten Lektionen, die wir von Chicago Justice gelernt haben.

1. Stellt Fragen!

Wenn wir irgendetwas von Chicago Justice gelernt haben, dann dass es ok ist Fragen zu stellen. Nicht nur das – man muss unbedingt Fragen stellen! Jede Folge von Chicago Justice handelte von Themen, die unsere Gesellschaft wirklich berühren. Und das nicht nur in Chicago. Das Beste dabei war, dass die Sendung diese Themen nicht von einem einseitigen und voreingenommenen Standpunkt erzählte, sondern Einblicke in beide Seiten erlaubte.

Jeder der Charaktere stellten nicht nur Fragen darüber was bei einem Vorfall passiert ist, sondern auch warum und wie es dazu kommen könnte. Sie regten uns dazu an, über die Umstände nachzudenken, unter denen es zu einem Verbrechen kommen kann.

2. Man darf Fehler machen!

Leider hatten wir nicht viel Zeit, die Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere von Chicago Justice zu beobachten. Aber eine Sache die uns berührt hat war, dass die Sendung es ihren Figuren erlaubte auch Fehler zu machen und an ihnen zu wachsen.Peter Stone (Philip Winchester) erhob sich vor Gericht und entschuldigte sich öffentlich dafür, dass er einen Fehler gemacht hatte, und sein Ansehen als Staatsanwalt und Person nahm keinen Schaden nach diesem mutigen Eingeständnis. Laura Nagel (Joelle Carter) kämpfte mit ihren eigenen Dämonen der Vergangenheit, darunter eine Sucht nach Schmerzmitteln. Aber das hinderte sie nicht daran Teil des Teams zu sein, und Peter machte ihr immer wieder Mut, wenn ihr Selbstwertgefühl am Boden war.

3. Man darf auch mal provozieren!

Unsere konventionellen Verhaltensweisen sind darauf ausgerichtet Streit möglichst zu vermeiden, sich gut mit anderen zu stellen und seine Mitmenschen nicht aufzuregen. Chicago Justice hat uns gezeigt, dass es durchaus Momente gibt, wenn es angemessen ist den Konflikt zu suchen, und dass wir keine schlechten Menschen sind wenn wir manchmal in die Offensive gehen. Peter Stone legte sich im Laufe der ersten Staffel mindestens einmal mit jeder einzelnen Figur an. Aber das machte ihn nicht zu einem schlechten Kollegen In der Tat hat es ihn zu einem großartigen Kollegen gemacht, weil er nicht nur gesagt hat was die Leute hören wollten. Er hatte keine Angst zu widersprechen und dann zu erklären, warum er nicht einverstanden war.

Jeder von Chicago Justice hatte nicht nur eine eigene Meinung, sondern auch keine Angst diese zu äußern. Das galt auch wenn sie im Team nicht einer Meinung waren. Doch sie zeigen stets, dass verschiedene Ansichten nicht bedeuten, dass man respektlos miteinander umgehen muss. Im Gegenteil; ehrlich seine Meinung zu sagen macht einen erst zu einem guten Kollegen und einem guten Freund.

4. Habt ab und zu auch mal Streit!

In diesem Sinne zeigte uns Chicago Justice, dass wir ab und zu widersprechen sollten. Es zeigte sich, dass Streitigkeiten nicht nur Quellen für Konflikte sein müssen - wenn sie gut durchdacht sind und ein gewisses Maß an Respekt einhalten können sie konstruktive Dialoge für Lösungen und Veränderungen sein.

In jeder einzelnen der 13 Folgen gab es mindestens einen Konflikt. Doch das wichtige ist, dass nie ein Streit angefangen wurde, einfach nur weil ein Charakter miese Laune hatte, oder Lust hatte sich zu streiten. Es ging immer darum verschiedene Ansichtsweisen durch zu diskutieren, und so die beste Lösung zu finden. Einzigartig an Chicago Justice ist, dass nicht immer dieselben Leute Recht hatten. Manchmal hatte auch niemand Recht und man einigte sich irgendwo in der Mitte.

5. Sei ein Idealist!

Ein immer wieder auftauchendes Thema war Hoffnung. Die Welt in der wir leben kann ein zynischer und engstirniger Ort sein, und das wird auch in vielen Fernsehsendungen widergespiegelt. Aber die Welt von Chicago Justice war anders. Sie erlaubte den Charakteren und uns an eine Welt zu glauben, die wir selbst gestalten können.

Die Hauptfigur Peter Stone gab sich nie mit etwas anderem als dem Besten zu Frieden, egal wen er vor sich hatte. Durch seinen Idealismus drängte er andere dazu immer besser zu werden, vor allem in der Folge „Seelenqual“. Und diese Einstellung, dass es bei jedem Fall um etwas Größeres ging als nur darum zu gewinnen, zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Sendung. Wenn Stone einen Fall abgeschlossen hat, ging es immer um mehr als nur einen Bösewicht hinter Gitter zu bringen. Es ging immer um das große Ganze.

 

Zusammenfassend können wir sagen, dass uns die Serie im Chicago Universum wirklich fehlt. Welche Momente von Chicago Justice sind euch im Gedächtnis geblieben?

Eine wöchentliche Dosis "Chicago" bekommt ihr dennoch jeden Montag mit den brandneuen Folgen von Chicago Fire & Chicago Med auf Universal Channel: 

Chicago Fire: immer montags um 21:00 Uhr
Chicago Med: immer montags um 21:45 Uhr

Quelle: Fansided
 


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