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Pandemisch: So viel Covid-19 steckt in der neuen Chicago Med-Staffel

Mit COVID-19 hat im Frühjahr 2020 plötzlich ein äußerst reales virales Schreckgespenst Einzug in unser aller Leben gehalten und unseren Alltag – zumindest in den vergangenen 12 Monaten – nachhaltig verändert. Was normalerweise nur Inhalt besonders aufregender Filme oder Arztserien war, konnten wir plötzlich live in den Nachrichten verfolgen. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Realität auch die Ärztinnen und Ärzte des Gaffney Chicago Medical Centers eingeholt hatte. Mitte des Jahres kam es zum Produktionsstopp und dem vorgezogenen Ende der fünften „Chicago Med“-Staffel. Wo für unsereins Lockdown und Homeoffice auf dem Stundenplan stand, da hieß es im Fall von „Chicago Med“ vorzeitige Staffelpause aufgrund grassierender Pandemie.

C Hicago Med Staffel 6

Die gute Nachricht ist: Trotz zwischenzeitlich unterbrochener Arbeiten an der von uns so sehnlich erwarteten sechsten Staffel geht es schon im April in die brandneue Season. An der die Covid-19-Pandemie natürlich auch inhaltlich nicht spurlos vorübergegangen ist. Schließlich gehörten Chicago und Illinois zu den in den USA besonders betroffenen Regionen.

Zum Staffelauftakt bekommen es Will Halstead & Co. deshalb nicht nur mit den üblichen medizinischen Notfällen zu tun, sondern auch mit einer Erkrankung, die rund um die Welt für überfüllte Intensivstationen sorgt. An vorderster Front dabei: April Sexton (Yaya DaCosta), die sich aufopferungsvoll um eine nicht enden wollende Flut von Pandemie-Opfern kümmern muss. Und während Sharon Goodwin als potenzielle Risikopatientin von Zuhause arbeiten muss, geht es für den Chef der Psychiatrie, Dr. Charles (Oliver Platt) sogar in die Quarantäne.

Was die weitere Entwicklung betrifft, will man sich laut Showrunnerin Diane Frolov an die aktuellen Entwicklungen halten. „Als wir unsere ersten Storylines entwickelt haben“, so Frolov, „da war noch gar nicht klar, ob und wann es eine Impfung geben würde.“ Das hat sich während der kurzen Winterpause nach Episode zwei schlagartig geändert. „Deshalb wird es jetzt auch für unsere Krankenhausangestellten die Möglichkeit zur Impfung geben.“ Was wiederum Auswirkungen auf den Fortgang des Geschehens haben wird.

Wie beispielsweise werden die Mediziner ihre Energien kanalisieren, wenn die Flut an COVID-Patienten abzuebben beginnt? Diese und weitere Entwicklungen werden wir ab 19. April endlich auf Universal TV verfolgen können. Hoffentlich in dem Wissen darum, dass auch hierzulande die Impfkampagne weiter voranschreitet. Denn seien wir ehrlich: Wenn das Coronavirus endlich der Vergangenheit angehört, dann erleben wir die nächste pandemische Katastrophe lieber wieder ausschließlich in einer unserer Lieblingsserien auf dem heimischen Bildschirm. Und lassen Heldinnen und Helden wie April und Will an vorderster Front für den Sieg der Medizin über eine fatale Laune der Natur sorgen.